Bietet bald das erste Bundleangebot ein Handy mit Auto?
Der Mobilfunkmarkt sieht sich bereits seit mehreren Jahren einer Übersättigung gegenüber. Aktuelle Studien sprechen von über 110 Millionen Handyverträgen alleine in Deutschland. Rechnerisch betrachtet unterhält also jeder Bundesbürger 1.3 Handyverträge. Bei soviel Überangebot müssen die Anbieter von Mobilfunkverträgen davon ausgehen, dass sich ein neuer Kunde nicht mehr durch ein herkömmliches Angebot beeindrucken lässt. Um diese Übersättigung ausgleichen zu können war die Branche gezwungen neue Werbestrategien zu entwickeln, um auch künftig das Interesse der potentiellen Kunden für einen Vertrag zu gewinnen. Einer besonderen Beliebtheit erfreuen sich mittlerweile die sogenannten Handybundles. Bei diesen Angeboten werden unterschiedliche Komponenten als ein Produkt gebündelt vermarktet. Dabei sind den Anbietern alle Zugaben recht um den Kunden anzulocken. Gerade in diesem Bereich hat sich gezeigt, dass die Branche über ein Übermaß an Kreativität verfügt und mit ständig neuen Bundles versucht, die Konkurrenz zu übertreffen. Daher ist es fast schon normal geworden, dass man in deutschen Handyshops auf Angebote stößt, bei denen die Handys mit Motorroller oder ein Vertrag mit Swimmingpool beworben wird. Wer sich nun allerdings fragt wie sich das für den Anbieter überhaupt rechnet, der findet die Antwort bei einem Blick auf die monatlichen Gebühren. Diese fallen entsprechend höher aus als bei Verträgen ohne ein Zusatzgerät. Ein Handybundle ist also eine günstige Alternative zu einem Direktkauf und der Kunde hat die Möglichkeit, in 24 geringen Raten monatlich sein neues Zusatzgerät abzuzahlen. Da der Markt auch in Zukunft mit Angeboten überfüllt sein wird werden sich auch die Anbieter zu immer neueren ausgefalleneren Bundles hinreißen lassen und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste Angebot für ein Handy mit Auto oder einen Vertrag mit Wohnhaus in einem Handyshop aushängt.
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