Handylogos sind ein erster Schritt in Richtung Personalisierung des eigenen Handys

Handylogos waren in den vergangen Zeiten der Mobilfunkbranche ein erster Schritt zur Personalisierung des eigenen Telefons. Bevor die Geräte mit hochauflösenden Touchscreen-Displays ausgestattet wurden, sah man auf dem Display neben den Akkuinformationen vornehmlich das Logo des Netzbetreibers. Diese waren in erster Linie zweckdienlich und nicht unbedingt schön anzusehen, so dass irgendwann gewiefte Unternehmer anfingen neue Beschriftungen als Download zur Verfügung zu stellen. Dabei sahen die ersten erweiterbaren Grafiken auch nicht wirklich besser aus und waren meist nur mit viel Fantasie als das umworbenen Produkt erkannt. Allerdings war dieser Trend auch nicht mehr aufzuhalten und schon bald konnte man sich für eine Gebühr mit ständig neuen Motiven eindecken und ganze Webcommunities rund um dieses Thema entstanden. Mit dem Aufkommen der ersten Farbdisplays kamen bald auch die ersten Digitalkameras an Handys einher. Fortan hatte man die Möglichkeit selbst erstellte Fotos als Hintergrundgrafik zu verwenden. Entsprechend dazu wurden auch im Netz passende Dienste für die verschiedenen Motive angeboten. Da diese nun als Bild in geringer Auflösung verwendet wurden war immerhin eine Verbesserung im Vergleich zu den Logos zu sehen. Die Geschichte nahm seinen Lauf und heutzutage denken wir über so etwas gar nicht mehr nach. Die Auflösungen der Displays und Kameras wurden größer und da sich moderne Handys fast wie ein Computer bedienen lassen ist auch die Personalisierung durch Hintergrundbilder und Farbprofilen nicht ungewöhnliches mehr. Dabei existieren die Anbieter solcher Dienste noch immer und verdienen nach wie vor ihr Geld mit diesen Angeboten, wenn die Umsätze in diesem Sektor auch rückläufig sind und der Fokus heute bei anderen Funktionen liegt. Aber Handylogos waren in ihrer Zeit tatsächlich wirkungsvolle Mittel der Gestaltung der persönlichen Note eines Handys.